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Bürgermeister zollt dem DRK und JRK Bewunderung
Dienstag, 21. Oktober 2014 um 14:42 Uhr

Zum Jubiläumsempfang fanden sich am DRK-Heim in Geseke zahlreiche Festgäste ein. Dr. Hans-Jürgen Thomas, Barbara Schulte-Volmer, Bürgermeister van der Velden, Josef H. Meyer, Wolfgang Stall; von links auf unserem Bild.

GESEKE - Gleich einen doppelten Grund zum Feiern gab’s an den Mühlenbreite: Konnte die Ortsgruppe Geseke des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) doch ihr 110-Jähriges würdigen, während das Jugendrotkreuz (JRK) sein 50. Jubiläum begehen durfte. Zum zweifachen Jubelfest hieß DRK-Chef Josef H. Meyer neben den Ehrengästen ganz besonders die zahlreich erschienenen Rotkreuzler willkommen im Vereinsheim. „Was bewegt die Menschen, sich einer Hilfsorganisation anzuschließen?“, fragte Meyer in seiner Grußansprache und beantwortete die Frage gleich selbst. Es könne nur die Überzeugung sein, etwas tun zu können, was Sinn stiftend sei. Wenn der Funkmeldeempfänger gehe, so der Vorsitzende Meyer, dann mache sich das DRK auf den Weg. Ob es nun ein Brandeinsatz in tiefster Nacht, eine Evakuierung, ein Unfall, oder der „ganz normale Wahnsinn“ beim Sanitätsdienst sei. DRK-ler redeten nicht nur, sondern schritten zur Tat wenn Hilfe notwendig sei.Es wird nicht geredet, sondern geholfen Die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Dienst am Nächsten, das betonte der DRK-Vorsitzende, stelle ein wertvolles Gut dar, das man in Geseke auch an die Jugend zu vermitteln suche.

Das diese Vermittlung in der Vergangenheit von Erfolg gekrönt war, davon konnte die Leiterin des JRK-Geseke, Barbara Schulte-Volmer, ihren Zuhörern berichten. Stolze 50 Jahre lang, so Schulte-Volmer, sei es in Geseke gelungen, auch in der Jugendarbeit nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes zu handeln. „Erste Hilfe haben wir den Kindern mit viel Spaß beigebracht“, erklärte die JRK-Leiterin. Die Freude in und an der Gemeinschaft des JRK, das hob Schulte-Volmer hervor, sei auch der Grund warum in Geseke Jugendliche trotz vielfältiger Freizeitmöglichkeiten auch heute noch bereit seien, Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen. Gedanken zum Verantwortungsbewußtsein der heutigen Jugend machte sich auch Bürgermeister Dr. Remco van der Velden in seiner Festansprache zum Doppeljubiläum an der Mühlenbreite. Das stabile, soziale Umfeld fehle den jungen Menschen heute weitgehend, so der Bürgermeister. Daher mangele es der Jugend auch am Blick für die Gemeinschaft und der Bereitschaft, sich für das Allgemeinwohl zu engagieren. „Wir sind hier im Haus der Verantwortung“, erklärte van der Velden mit dem Hinweis darauf, dass es dem JRK in den vergangenen 50 Jahren gelungen sei, mit attraktiven Angeboten den Nachwuchs an sich zu fesseln.

Attraktive Angebote für den Nachwuchs

„Das Haus der Kümmerer ist mit Leben gefüllt“, befand der Bürgermeister und machte damit deutlich, das DRK und JRK in Geseke lebendige Gemeinschaften darstellten, die Mitgefühl und Hilfsbereitschaft lebten und eine zentrale Funktion der Verantwortung erfüllten: „Ich bewundere aufrichtig, was im DRK und JRK geleistet wird“, schloss der Bürgermeister seine Grußansprache. Das herrliche Herbstwetter beim Jubiläum von DRK und JRK in Geseke nannte der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Dr. Hans-Jürgen Thomas, dann ein Geschenk seines Verbandes an die Geburtstagskinder. In seinen Grußworten machte Dr. Thomas weiter deutlich, dass man in der Hellwegstadt auf das Rote Kreuz baue: „Die Geseker wissen eben, wofür die Rotkreuzler stehen und auch das ist ein schönes Geschenk zu den Jubiläen!“ Mit einem Sektumtrunk, einem Imbiss aller Festgäste und einer Führung durch die Räumlichkeiten des DRK-Hilfs- und Sanitätszentrums wurde das DRK- und JRK-Jubiläum im würdigen Rahmen gefeiert.

 

Quelle Bericht und Foto: Zeitung "Der Patriot" vom 11.10.2014

 
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