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Die Blutspende beim DRK PDF Drucken E-Mail
Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem Spenderinnen und Spender schwerstkranken Patienten zur Gesundung verhelfen oder Leben ermöglichen. Blutspender erbringen freiwillig eine wichtige Leistung für die Gemeinschaft. Die unentgeltliche Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz sichert seit 1952 die Versorgung der Patienten, die auf Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen sind. Blut gibt’s nirgendwo zu kaufen, wir bekommen es nur von unseren Spendern. Deshalb sagen wir Danke für die uneigennützige Hilfe.

Wer darf Blut spenden?
Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, mit einem Mindestkörpergewicht von 50 kg, Blut spenden. Frauen können viermal in 12 Monaten, Männer sogar sechsmal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Für Erstspender liegt die Altersgrenze bei 60 Jahren. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Über die Zulassung zur Blutspende entscheidet der auf dem Blutspendetermin anwesende Arzt

Ablauf einer Blutspende
Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Was passiert bei einer Blutspende eigentlich genau? Wie lange dauert sie? Was muss ich beachten?
1. Anmeldung
Die ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer begrüßen Sie und stehen Ihnen während der Blutspende mit Rat und Tat zur Seite. Bevor es jedoch losgeht, brauchen wir von Ihnen Name und Adresse. Bitte halten Sie dafür ein gültiges Personaldokument (Blutspenderpass, Ausweis mit Lichtbild) bereit.

2. Fragebogen
Wer Blut spendet, muss gesund sein. Damit schützen wir sowohl Sie als Spender als auch die Empfänger. Sie erhalten daher zunächst einen Fragebogen zu Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, ihn gewissenhaft auszufüllen. Bei Unklarheiten lassen Sie die Fragen einfach unbeantwortet und klären diese im nachfolgenden persönlichen Gespräch mit dem Arzt.

3. Blutfarbstoff, Temperatur
Bevor Sie zur ärztlichen Untersuchung gehen, wird Ihr Hämoglobinwert (der sogenannte rote Blutfarbstoff) bestimmt. Dies ist wichtig, um eine mögliche Blutarmut (Anämie) auszuschließen und Sie mit der Blutspende nicht zu gefährden. Ein winziges Bluttröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Ebenfalls am Ohr wird auch Ihre Temperatur gemessen, um Infektionen zu erkennen.

4. Ärztliche Untersuchung
Der Arzt misst Blutdruck und Puls und bespricht dann mit Ihnen den ausgefüllten Fragebogen. Unter Berücksichtigung aller Befunde entscheidet er über Ihre Spendenfähigkeit. Ist alles in Ordnung, steht einer Blutspende nichts im Wege. Sollte Ihr Gesundheitszustand eine Blutspende jedoch nicht zulassen, werden Sie für dieses Mal oder auch für länger zurückgestellt. Der Arzt erläutert Ihnen warum. Gegebenenfalls wird er Ihnen eine weitere Abklärung durch Ihren Hausarzt empfehlen.

5. Vertraulicher Selbstausschluss
Sie selbst entscheiden, ob Ihre Blutspende für die Übertragung freigegeben werden kann oder nicht. Haben Sie also Zweifel, so können Sie mit dem vertraulichen Selbstausschluss, diskret und anonym bestimmen, ob Ihr Blut an Patienten weitergegeben wird. Eine Untersuchung Ihrer abgegebenen Blutspende erfolgt aber in jedem Fall.

6. Blutentnahme
Bei der eigentlichen Blutspende werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Dafür wird ausschließlich steriles Einwegmaterial verwendet. Eine Übertragung von Krankheiten ist deshalb ausgeschlossen. Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel Ihrer Spende sind mit einem identischen Strichcode gekennzeichnet, um Verwechslungen von vornherein auszuschließen. Nach etwa 7 bis 10 Minuten ist der Spendenvorgang beendet. Sie sollten sich in jedem Fall aber mindestens noch etwa 10 Minuten ausruhen. Erfahrene Krankenschwestern und -pfleger sowie Arzthelferinnen betreuen Sie während der ganzen Zeit.

7. Imbiss
Im Imbissraum stehen für Sie viele schmackhafte Speisen, Kaffee, Tee und Kaltgetränke bereit. Nutzen Sie dieses Angebot, denn vor allem reichlich trinken ist wichtig. Es hilft, die gespendete Blutflüssigkeit schnell zu ersetzen. Sie können dann Ihren Tag wie gewohnt fortsetzen. Wir empfehlen Ihnen aber, innerhalb der ersten Stunde auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten zu verzichten.

8. Zu guter Letzt
Sind Sie Erstspender, dann bekommen Sie Ihren Blutspender-Pass innerhalb von ca. zwei Wochen zugeschickt. Tragen Sie diesen bitte immer bei sich, denn darin ist Ihre Blutgruppe vermerkt. Sie kann im Notfall lebensrettend sein.
Blut gibt’s nirgendwo zu kaufen, wir bekommen es nur von unseren Spendern. Deshalb sagen wir Danke für die uneigennützige Hilfe.

 
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