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Stille Lebensretter
Dienstag, 25. Februar 2014 um 13:05 Uhr

Geseke - „Spende Blut. Jetzt!“: Diesem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes sind im letzten Jahr 1404 Geseker gefolgt. Bei 16 Blutspendeterminen hat der Blutspendedienst West, unterstützt durch die Geseker DRKler, Freiwillige zur Ader gelassen. Im DRK-Stützpunkt an der Mühlenbreite ehrte der Vorsitzende Josef H. Meyer jetzt Blutspender, die bereits 50, 75 oder gar 100 freiwillige Aderlässe hinter sich haben. „Sie retten Leben mit ihrer Spende“, unterstrich Meyer bei der kleinen Feierstunde. Täglich, so Meyer, würden in Deutschland 10 000 Blutkonserven benötigt. Rund 27 Prozent gehen an Tumorerkrankte, 23 Prozent an Herz-Kreislauf-Erkrankte und etwa sechs Prozent an Unfallopfer. Damit immer genügend Konserven zur Hand seien, das machte Meyer weiter deutlich, müssten etwa vier Prozent der Bevölkerung ihr Blut regelmäßig spenden. Der größte Teil der Menschen verlasse sich daher darauf, dass stets genügend Reserven vorhanden sind. Die Bereitschaft, Leben zu retten, hätten die treuen Blutspender über Jahre hinweg bewiesen, so der DRK-Vorsitzende. Urkunde, Ehrennadel und Präsentkorb gingen daher an Anton Jungemann, Olaf Morawitz und Meinolf Sigge für 50 Blutspenden. 75 Aderlässe haben Gerhard Müller, Martin Baumert, Josef Struwe, Alfred Günter Weber und Werner Ernst hinter sich. Für ihre 100. Blutspende ehrte das DRK Anna Lorenz, Hubert Marks und Peter Kühlcke. Bei einem gemeinsamen Imbiss hatten die Blutspende-Jubilare noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch. - mpr

Quelle Bericht und Foto: Geseker Zeitung vom 25.02.2014

 
Den Ausbildungsstand halten und verbessern - Rettungshelferfortbildung beim DRK
Montag, 24. Februar 2014 um 14:00 Uhr

Foto: Klaus Bartelsmeier (li.) und Ricarda Rickert-Krings (re.) beim Notfalltraining : Reanimation mit AED und Beatmungsbeutel an einem computerunterstützten Übungsphantom.

30 Stunden Fortbildung und Notfalltraining stehen jährlich auf dem Lehrplan der Rettungshelfer und Rettungshelferinnen des Deutschen Roten Kreuzes. Zum ersten Teil der Bildungsmaßnahme trafen sich am vergangenen Wochenende 15 Teilnehmer aus den Ortsvereinen Erwitte (3), Geseke (10) und Lippstadt (2). Neben dem Reanimationstraining mit einem Automatisch Externen Defibrillator (AED) wurden Krankheitsbilder von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf besprochen, und deren Behandlung geübt. An einem weiteren Wochenende im März beschäftigen sich die Helfer dann mit der Vorgehensweise bei Kindernotfällen sowie der Unfallchirurgie.

Quelle Bericht und Foto: Thorsten Schmitz (DRK-Geseke)

 
Rotes Kreuz mit blauem Licht - Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit
Dienstag, 11. Februar 2014 um 11:40 Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Lippstadt-Hellweg e. V., hat die Notfallalarmierungen des vergangenen Jahres ausgewertet. Im Jahr 2013 riefen die Funkmeldeempfänger 82-mal die DRK-Rettungskräfte im Kreis Soest zum Einsatz, also im Mittel fast 7-mal im Monat, am häufigsten im August. Den Schwerpunkt, das heißt rund 2/3 der Fälle, bildete dabei die Alarmierung in Zusammenhang mit Bränden bzw. Brandmeldeanlagen. 5-mal wurden DRK-Fachkräfte zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes gerufen. Die Rettungshundegruppe wurde 2-mal zur Suche vermisster Personen alarmiert. Komponenten des Patiententransportzuges wurden 4-mal angefordert, unter anderem auch aufgrund von Ereignissen im Hochsauerlandkreis und in Dortmund. In 19 Fällen stellte sich mehr oder weniger bald heraus, dass ein Einsatz entbehrlich (geworden) war; in der Mehrzahl der Fehlalarme handelte es sich um automatische Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. In der Summe waren 514 ehrenamtlich tätige Fachkräfte des DRK unter Nutzung von 190 Fahrzeugen eingesetzt worden. Sie versorgten, betreuten, transportierten dabei insgesamt 651 verletzte oder anderweitig betroffene Personen. Die Dauer der Einsätze umfasst die ganze Bandbreite von weniger als einer bis hin zu mehr als zwölf Stunden. Als besonders dramatisch ist der Einsatz nach dem Flugzeugabsturz bei Wickede für 33 DRK-Leute in Erinnerung. Der längste Auftrag dauerte 10 Tage beim Hochwassereinsatz im Kreis Lüchow-Dannenberg. Dieser Bericht spiegelt nur einen Teil der Rettungsarbeit des DRK wieder. Nicht enthalten sind z. B. Ausbildungen, Übungen und vor allem die zahlreichen und auch zeitintensiven Sanitätswachdienste. Kreisrotkreuzleiter Jörg Reinhold ist sehr dankbar, dass ”sich so viele DRK-Leute einbringen, aber auch, dass diese von ihren Arbeitgebern für die Einsätze unkompliziert freigestellt werden”.
Das DRK verbindet mit diesem Bericht auch die Hoffnung, dass sich junge Menschen angesprochen fühlen, sich in den Dienst am hilfsbedürftigen Menschen zu stellen.

Quelle Bericht und Foto: Presseinformation DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg

 
Treffen der Schulsanitäter in Lippstadt
Dienstag, 14. Januar 2014 um 13:57 Uhr

Teilnehmer der 3 erstplatzierten Gruppen mit der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Nilgün Özel (Bildmitte) und dem Kreisverbandsvorsitzenden Dr. Hans-Jürgen Thomas (rechts)

Das Jugendrotkreuz (JRK) im DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg veranstaltete am vergangenen Samstag  [11.01.14]  bereits zum 5. Mal in Folge einen Schulsanitätsdiensttag. Oberstudiendirektorin Ute van der Wal für die gastgebenden Marienschule Lippstadt und Dr. Hans-Jürgen Thomas als Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Lippstadt-Hellweg konnten insgesamt annähernd 100 Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Kooperationslehrer/innen von 10 Schulen aus dem Kreis Soest willkommen heißen. Ein Organisationsteam um stellvertretende DRK-Kreisverbandärztin Dr. Annette Meyers-Briese und Jugendrotkreuzleiterin Gabriele Kaulmann sowie Geschäftsstellenleiter Klaus Bartelsmeier hatte ein ganztägiges, vielschichtiges Programm vorbereitet, die Kooperationslehrer der Marienschule, Christian Marticke und Markus Fara, für ausgezeichnete äußere Rahmenbedingungen gesorgt. Im fairen Wettbewerb waren 8 Aufgaben zu bearbeiten: je 4 am Schulalltag orientierte Praxisaufgaben aus dem Bereich der Ersten Hilfe im Wechsel mit Wissens- und Geschicklichkeitsaufgaben. Ein Konkurrenzdenken kam dabei absolut nicht auf, da nicht die bei den Schulen bestehenden Gruppen gegeneinander anzutreten hatten. Vielmehr waren die Teilnehmenden in einem Losverfahren zu neuen Teams zusammengestellt worden. Sowohl die Schulsanitäter/innen als auch die Lehrer/innen betonten, dass diese Wettbewerbsform ausgesprochen motivationsfördernd und für sich allein genommen schon ein Teilnahmegrund ist. Gut präparierte Notfalldarsteller verlangten von den „Schulsanis“ Hilfeleistungen bei Handgelenksbruch nach Sturz, Bewusstlosigkeit nach Schlag gegen Kopf, Schnittverletzung in Hand und Brustschmerzen bei Lehrer. Natürlich mussten sich alle Teams zunächst einmal finden und organisieren. Danach konnten zunehmend Leistungssteigerungen beobachtet werden. DRK-Rettungskräfte aus Erwitte, Geseke, Lippetal, Werl, Wickede und Ense fungierten als Bewerter. Darüber hinaus konnte in 4 Workshops das Fachwissen und Können erweitert und gefestigt werden: Reanimation und Umgang mit Beatmungsbeutel sowie Dokumentation, Immobilisation und Verletztentransport. Das Üben im Rahmen authentischer Fallbeispiele, der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten, das Erleben von Sinnhaftigkeit des Lernens und Übens waren immer wiederkehrende Aussagen der jungen Leute als Teilnahmemotivation.

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Schulsanitätsdiensttag 2014
Donnerstag, 02. Januar 2014 um 14:13 Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz - Kreisverband Lippstadt-Hellweg e. V. - richtet erneut einen Schulsanitätsdiensttag aus. Gastgeberin ist in diesem Jahr die Marienschule Lippstadt (-Lipperbruch, Ostlandstraße 13). Dort kommen ab 8:30 Uhr rund 100 Schulsanitäter/innen im Alter von 14 bis 19 Jahren von 10 weiterführenden Schulen (verschiedener Schulformen) in Begleitung ihrer Kooperationslehrer/innen aus dem Kreis Soest zusammen. 16 Schulsanitätergruppen werden in einem Wettbewerb ihre Kenntnisse und Fertigkeiten miteinander messen. Dabei gilt es, 4 am Schulalltag orientierte (natürlich von geschminkten Mitschülern dargestellte) Notfallsituationen abzuarbeiten sowie 4 weitere (nicht fachliche) Sport- und Spielaufgaben zu lösen. Das Besondere dabei ist, dass nicht die bestehenden Gruppen der Schulen gegeneinander antreten. Vielmehr werden alle Schüler/innen durch Auslosung völlig neuen, schulübergreifenden Gruppen zugeordnet. So gibt es bei der abschließenden Bewertung keine gute oder weniger gute Schule. Stattdessen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass letztlich alle Schulen mit mindestens einem Schulsanitäter in den „Medaillenrängen“ vertreten sein werden. Keine Schule bzw. Schulgruppe ist Sieger oder Verlierer.  Die Begegnung mit anderen Gleichgesinnten steht im Vordergrund; unter Vermeidung von Konkurrenzdruck sollen Teamgeist und Kooperationsvermögen gestärkt und neue Freundschaften begründet werden.  Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer/innen eine fachliche Weiterbildung in 4 parallel stattfindenden Workshops. (aktuell: Reanimation, Defibrillation, Blutdruckmessung, Immobilisation, Umgang mit Trage)

Quelle Text: Presseinformation DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg

 
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